Wir wollten einen Film mit den Aussagen der Händler der Innenstadt zusammenstellen, um den Menschen, die sich ernsthaft Sorgen um ihre Existenz machen, eine Stimme zu geben. Es ist wichtiger, mit den Menschen als über sie zu sprechen. Auch wenn man das Gefühl hat, dass man einzelne Argumente vielleicht schon gehört hat, so kann man sich ihrer Eindringlichkeit nicht verschließen, wenn man sie vor Augen hat. Es wird insbesondere deutlich, dass die Händler nicht mehr als 3.000 Unterschriften gesammelt haben, um damit die Verwaltung oder den Bürgermeister zu ärgern. Die machen das nicht als Hobby oder weil sie nichts anderes zu tun haben. Sie haben Angst um ihre Jobs – verlieren wir doch nicht den Blick auf das Wesentliche!

Die Aussagen der einzelnen Händler wurden ohne Skript abgegeben. Sie wurden spontan und ohne Ankündigung von uns am 14. Juni 2017 in den jeweiligen Läden aufgenommen. Wir sind an dieser Stelle aber auch für Transparenz: Es ging uns mit dem Film nicht darum, einen Journalistenpreis zu gewinnen – für eine möglichst ausgewogene, alle Meinungen abbildende Reportage zur geplanten Verkehrsführung. Wir wollten zeigen, dass es sich um ernsthafte Menschen handelt, die ernstzunehmende Sorgen und sogar Existenzängste haben - auf der Basis der Erfahrungen, die sie bereits vor einigen Monaten mit der Straßensperrung hatten. Die Stellungnahme des REWE-Marktleiters, Christian Kühl, wurde nachträglich durch die Bundespressestelle der REWE Group genehmigt. Er gibt also durchaus auch die Meinung des Konzerns wieder.

Es lohnt sich, diesen Menschen zuzuhören! Wir danken allen Beteiligten für ihre Beiträge!

 

   
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